Empathisches Verstehen lernen

Trainingskonzept „Empathisches Verstehen“

In einem Trainingskonzept müssen unterschiedliche Dimensionen im Prozess empathischen Verstehens gefördert werden. Diese lassen sich in einem Stufenmodell darstellen.

Abb. 1: Stufenmodell der Dimensionen des Trainingskonzeptes „Empathisches Verstehen“ und Beispiele für Trainingsmöglichkeiten z.B. im 1. Ausbildungsjahr

Förderung empathischen Verstehens

  • Szenisches Spiel (z. B. Fantasiereise, Raumbeschreibungen, Körperübungen „Haltungen“, Sprechübungen „aktives Zuhören“, Standbilder);
  • Übungen aus der Basalen Stimulation/Kinästhetik (Qualität der Berührung/Dimensionen und Qualität der Bewegung);
  • Bearbeitung von eigenen (oder vorbereiteten) Fallgeschichten aus der Praxis im POL (Problem- und Diskussionsaufgaben) und kontinuierliche Ergänzung der theoretischen Kenntnisse (n. Bischoff-Wanner).

Förderung der Perspektivenübernahme

  • Szenisches Spiel (z. B. Rollengespräch, Rollenbiografie, Rollenschreiben);
  • Bearbeitung von eigenen (oder vorbereiteten) Fallgeschichten aus der Praxis im POL (Problem-, Strategie
  • und Diskussionsaufgaben) und kontinuierliche Ergänzung der theoretischen Kenntnisse (n. Bischoff-Wanner);
  • erfahrungsbezogenes Lernen (z. B. Gespräch, Literatur).

Theorie-Praxis-Transfer

  • Umsetzung und Nachhaltigkeit/Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung,
  • Praxisbegleitungen, mit Schwerpunkt auf der Pflegende-Patient-Interaktion (empathisches Verstehen);
  • Bearbeitung von eigenen (oder vorbereiteten) Fallgeschichten aus der Praxis im POL (z. B. Studien-, Strategie- und Anwendungsaufgabe) und kontinuierliche Ergänzung der theoretischen Kenntnisse (n. Bischoff-Wanner);
  • kontinuierlicher Erfahrungsaustausch (Reflexionen) in der Ausbildung (z. B. im szenischen Spiel, Gesprächsrunde).